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Neu-Ulmer
Zeitung / 26.02.2026 / von Dagmar Hub
Thalfinger
Galerie mit Werken von Frank Quensel
Geheimnisvolle
Kunstwerke läuten die Saison der Thalfinger Galerie ein. Frank
Quensel präsentiert Arbeiten, die mehr Fragen aufwerfen als
Antworten geben.
Elchingen
Die Thalfinger Galerie auf der Insel startet in die Saison 2026:
Die erste Austellung des Jahres in Manfred Bittners Galerie rückt
den 59-jährigen Ramminger Künstler Frank Quensel in den
Fokus. Zu sehen sind größtenteils nicht figürliche
Werke in Acryl, die keinen Titel tragen, und für die Quensel
auch Marmormehl verwendet. Quensels Werke sind bisher nur wenig
bei Ausstellungen zu sehen gewesen, zuletzt in Senden.
Frank
Quensel ist Autodidakt und gelernter Koch, der aber vor rund fünf
Jahren aus seinem Beruf ausstieg, um sich mit der Kunst zu beschäftigen.
Ganz autodidaktisch arbeitet er nicht, denn Quensel hatte intensive
Kontakte in die Kunstszene der Region und erhielt und erhält
aus dieser Anregungen und rat.
Zunächst
begann Frank Quensel mit einem Aquarell-Kurs, stellte aber schnell
fest, dass ihm Aquarellfarben zu "wässrig" waren,
da er auf der Leinwand lieber modellierte. Deshalb arbeitet er ins
Acryl auch gerne Marmormehl ein, um Oberflächen rau und nahezu
plastisch zu gestalten. Frank Quensel arbeitet stark mit Farben
- spielt beispielsweise mit zahllosen Grüntönen auf der
Leinwand, auf einem anderen Werk mit Blautönen oder auch mit
Streifen von Farben.
Diese Bilder zielen darauf ab, durch ihre Oberflächen und die
Farbwirkung Emotionen zu erzeugen - Deutungen gibt Quensel nicht
vor. Die muss sich der Betrachter erschließen.
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